07.10.2019, 17:00 Uhr

Aktionsgruppe befragt Markthändler in Bad Bentheim

In Bad Bentheim hat sich eine Aktionsgruppe zusammengefunden, um Ideen zu entwickeln, wie bei städtischen Veranstaltungen Einwegplastik reduziert oder ganz vermieden werden kann – für das Sparen unnötigen Abfalls und für das Klima.

Die Aktionsgruppe auf dem Bentheimer Wochenmarkt, von links Ingrid Berkemeyer, Olesa Schleicher-Deis, Vera Edeling, Carin Stader-Deters Foto: Stadt Bad Bentheim

Die Aktionsgruppe auf dem Bentheimer Wochenmarkt, von links Ingrid Berkemeyer, Olesa Schleicher-Deis, Vera Edeling, Carin Stader-Deters Foto: Stadt Bad Bentheim

Bei den Veranstaltungen zum Kinder- und Jugendkunstpreis ist dies erstmals ausprobiert worden und wurde vielfältig umgesetzt: Klein geschnittenes Obst und Gemüse, Nüsse, Glaskaraffen mit Wasser und Obstscheiben sowie selbst gemachte Energiebällchen lächelten die Preisträger auf den Tischen an und wurden positiv von den Besuchern – insbesondere den Kindern- und Jugendlichen – angenommen. Zugleich stellte sich aber auch die Frage, ob das Thema Plastikvermeidung auch in anderen Alltagsbereichen Einzug gehalten hat, etwa beim Einkauf: Bei einer Befragung der Markthändler wollte die Aktionsgruppe herausfinden, welche Verpackungsalternativen oder -reduzierungen möglich und auf dem Bentheimer Wochenmarkt bereits im Einsatz sind. Zudem wollte die Gruppe erfahren, wie sie die Markthändler bei ihren Bemühungen zur Reduzierung von Plastikverpackungen unterstützen kann.

Ein erstes Fazit nach der Befragung: Auf dem Bentheimer Wochenmarkt fällt auf, dass es beim Einkaufen gute, umweltfreundliche Alternativen zu Plastiktüten gibt. Das Thema Plastik- und Einwegmüllvermeidung ist, sowohl bei den Händlern als auch bei den Kunden, sehr präsent und wird in vielfältiger Weise – Mehrweg, Verpackungsalternativen, eigene Gefäße zur Abfüllung – umgesetzt. Um noch mehr Bürger von einer Verpackungsreduzierung und weniger (Einweg-)Plastik beim Markteinkauf zu überzeugen, wünschen sich die Markthändler eine weitere Bekanntmachung der Möglichkeit, eigene Gefäße mitbringen zu können oder auch den Tausch der Kunden von Mehrweglösungen untereinander. Alle Antworten, Rückmeldungen und Anregungen wird die Aktionsgruppe nun weiter auswerten und Umsetzungsmöglichkeiten angehen, um das Thema „Vermeidung und Reduzierung von Plastikmüll“ bei Veranstaltungen und im Alltag in Bad Bentheim weiter mit Leben zu füllen.

Dazu trifft sich die Aktionsgruppe auch am Donnerstag, 14. November, um 16 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses (Schlossstraße 2). Alle Interessierten sind dazu eingeladen. Zahlen, Daten und Fakten zum Thema Plastikmüll sowie Praxistipps bietet etwa die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) über www.duh.de/kommtnichtindietuete/