29.11.2021, 09:15 Uhr

Aktion für Kinder aus Familien mit geringem Einkommen

Kooperationspartner: Geert Vette (Kreissparkasse), Daniela Kaspers-Wehle (Caritas), Andrea Winter (reformiertes Diakonisches Werk), Martina Kramer (Stadtbibliothek), Sonja Wasmer (lutherisches Diakonisches Werk), und Jana Breman (reformiertes Diakonisches Werk). Foto: Hirndorf

Kooperationspartner: Geert Vette (Kreissparkasse), Daniela Kaspers-Wehle (Caritas), Andrea Winter (reformiertes Diakonisches Werk), Martina Kramer (Stadtbibliothek), Sonja Wasmer (lutherisches Diakonisches Werk), und Jana Breman (reformiertes Diakonisches Werk). Foto: Hirndorf

Nordhorn Die Pandemie fordert viele Opfer, auch sozial. Bereits im zweiten Jahr leiden viele Familien durch Kurzarbeit oder andere Pandemie bedingte Einschränkungen. Dazu gehören auch Einkommensverluste. Die Mitarbeiter des COMPASS Diakonie Caritas-Hauses in Nordhorn sind besonders in der beginnenden Vorweihnachtszeit gefordert.

„Die Menschen, die bei uns eine Beratung aufsuchen, haben häufig kaum Geld übrig, um damit Weihnachtsgeschenke für ihre Kinder kaufen zu können“, berichtet Caritas-Mitarbeiterin Theresia Wilger. Bereits seit Jahren organisieren sie und ihre Kolleginnen deshalb die „Wunschbaum-Aktion“, um Kindern aus Familien mit geringem Einkommen Weihnachtswünsche erfüllen zu können. Gerade im zweiten Coronajahr sei die Spendenaktion der drei kirchlichen Wohlfahrtsverbände ein wichtiges soziales Signal. Als Kooperationspartner konnte neben der Kreissparkasse an der Bahnhofstraße in Nordhorn auch die Stadtbibliothek am Büchereiplatz gewonnen werden. Dort stehen seit Donnerstag nicht nur die „Wunschbäume“, sondern viel wichtiger, in den Zweigen sind die Wunschzettel vieler Kinder befestigt.

Stadtbibliotheksleiterin Martina Kramer freut sich, in diesem Jahr das COMPASS-Team unterstützen zu können: „Bibliotheken als Orte der Demokratie fördern gesellschaftlichen Dialog und Integration. Für uns und viele unserer Leser ist es selbstverständlich, mit dieser Aktion ganz konkret Familien zu unterstützen, die es etwas schwerer haben im Leben“. Sie ist überzeugt, dass man mit der Wunschbaumaktion mit wenig Aufwand viel Freude schenken könne.

„2020 waren wir überwältigt von der großartigen Spendenbereitschaft. Trotz der Einschränkungen beim Besorgen der Geschenke lief der Rücklauf sehr schnell und unkompliziert. In diesem Jahr haben wir über 100 Wunschzettel im Vorfeld mit den Familien ausgefüllt“, erklärt Sonja Wasmer, Mitarbeiterin des lutherischen Diakonischen Werkes im COMPASS Haus.

Wer bei der Aktion mitmachen und einen der Wünsche erfüllen möchte, kann einen Umschlag vom Weihnachtsbaum lösen und ein Geschenk besorgen. „Gerne unterstützen wir auch in diesem Jahr diese tolle gemeinnützige Aktion der Diakonie, die Kinderherzen zur Weihnachtszeit höher schlagen lässt“, betont Geert Vette, Leiter des Sparkassen-BeratungsCenters an der Bahnhofstraße. Er war der erste, der sich einen der Wünsche gleich nach der Eröffnung der Aktion am Donnerstagvormittag vom Baum „pflückte“. Andrea Winter, die für das reformierte Diakonische Werk die Aktion begleitet, sorgt mit dem „Wunschbaum Team“ dafür, dass die Geschenke rechtzeitig zu Heilig Abend bei den Familien ankommen. Deshalb sei ein wichtiges Datum für die Geschenkespender zu beachten: „Es ist notwendig, dass die Geschenke bis zum 17. Dezember an den Wunschbaum-Standorten abgegeben oder direkt zum COMPASS-Haus an der NINO-Allee 4 gebracht werden. Damit ermöglichen sie vielen Kindern ein unbeschwertes Fest. Wir sagen schon jetzt bereits Danke für die Unterstützung.“