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15.02.2019, 15:00 Uhr

Agrar-Schüler an BBS zeigen ihre Stärken im Schulwettbewerb

Unter dem Motto des Berufswettbewerbs „#landgemacht – Qualität. Vertrauen. Zukunft.“ trafen 125 Landwirtschaftsschüler und 27 Hauswirtschaftsschüler in der Aus- und Weiterbildung beim Berufswettbewerb der Grünen Berufe an den BBS Nordhorn aufeinander.

Unter anderem „Salat to go“ bereiteten die Teilnehmer des hauswirtschaftlichen Berufswettbewerbes in der Küche zu. Die Richterinnen nehmen dabei alle Arbeitsschritte genau unter die Lupe. Foto: Grönloh

Unter anderem „Salat to go“ bereiteten die Teilnehmer des hauswirtschaftlichen Berufswettbewerbes in der Küche zu. Die Richterinnen nehmen dabei alle Arbeitsschritte genau unter die Lupe. Foto: Grönloh

Es wurden die besten Auszubildenden der Grünen Berufe aus ganz Deutschland ermittelt. Allein in Niedersachsen gingen wieder mehr als 3200 angemeldete Schüler an 40 teilnehmenden berufsbildenden Schulen an den Start. An den berufsbildenden Schulen in Nordhorn begrüßte Schulleiter Heinrich Marheineke die motivierten Teilnehmer aus dem Hauswirtschafts- und Agrarbereich.

Herman Heilker, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisvereins Grafschaft Bentheim, wünschte dem Agrar-Nachwuchs viel Erfolg bei dem Wettbewerb. Er lobte die Qualität der Schularbeit an den BBS Nordhorn. „Sie als Schüler werden hier optimal auf die Anforderungen im Beruf vorbereitet. Der Berufswettbewerb bietet darüber hinaus die Möglichkeit, sich mit seinem Wissen untereinander zu messen. Persönliche Fähigkeiten wie Redegewandtheit und Teamfähigkeit werden dabei geschult. Seien Sie mit sportlichem Ehrgeiz bei der Sache“, spornte Heilker die Teilnehmer an. Bernd Schothorst, Vorsitzender der Kreislandjugend, motivierte die Teilnehmer, ihr Bestes zu geben. Vor allem der Spaß an der Sache stehe im Vordergrund, es gebe tolle Preise zu gewinnen.

Bei dem Wettbewerb testeten die Agrar-Schüler ihr Wissen, Geschick und ihre Fertigkeiten auf ihrem Fachgebiet der Landwirtschaft. Getreu dem Motto: „Grüne Berufe #landgemacht“ hatten die Teilnehmer diverse Aufgaben zu bewältigen, die landwirtschaftlich erzeugte Produkte thematisierten. Nicht nur theoretisch mussten die Schüler sich durch einen Katalog an allgemeinen und berufsbezogenen Fragen arbeiten, sondern auch praktisch ihr Wissen anwenden. So reparierten die Schüler der Leistungsgruppe I einen abgerissenen Stecker eines Beleuchtungskabels und bestimmten diverse Futtermittel, Werkstoffe und Düngemittel. In der Leistungsgruppe II erstellten die Teilnehmer am PC eine Ackerschlagkartei und verfassten ein Stellenangebot. In beiden Leistungsgruppen gehörte eine Präsentation zu den gestellten Aufgaben. Themen der Präsentationen waren Tierwohl, Vor- und Nachteile des Übernachtens auf dem Ausbildungsbetrieb und Vorstellung der Ausbildungsbetriebe. Etwa 40 staatlich geprüfte Betriebswirte fungierten ehrenamtlich als Richter.

Die Teilnehmer im Bereich Hauswirtschaft waren aufgefordert, neben den allgemein- und berufstheoretischen Fragen praktische Aufgaben zu bewältigen. So lautete das Motto: „Die neue Idee der Schulmensa - Salat to go.“ Neben der Zubereitung zählten das Anrichten der Salate und die Verwendung umweltfreundlicher Verpackungen eine Rolle bei der Bewertung. Im Anschluss begründeten die Teilnehmer ihre Salatauswahl hinsichtlich der Saisonalität, der enthaltenen Nährstoffe und der Kosten. Meister der Hauswirtschaft bewerteten die Leistungen der Teilnehmer in allen Bereich. „Dieser Wettbewerb ist der größte Berufswettbewerb, den unsere Schule bisher ausgerichtet hat. Sie alle haben mit viel Engagement und Begeisterung teilgenommen. Sie haben im Wettbewerb Ihre Fachkompetenz bewiesen und Ihre sozialen Kompetenzen weiter gestärkt. Für diesen Fortbildungswillen gebührt Ihnen großer Respekt,“ lobte Schulleiter Marheineke die Schüler. Einen Dank sprach er den Organisatoren, den betreuenden Lehrkräften und den Richtern für Ihre Unterstützung aus. Nur dank ihrer Hilfe habe man den Wettbewerb auf die Beine stellen können. Die Gewinner der Leistungsgruppe I qualifizieren sich für den Bezirksentscheid, der am 12. März an den BBS Ammerland in Rostrup ausgetragen wird. Für die Schüler der ein- und zweijährigen Fachschule Agrarwirtschaft in der Leistungsgruppe II steht der Landesentscheid vom 5. bis 6. April an der Deula in Nienburg an. Danach folgt der Bundesentscheid in Bayern.

Träger des Berufswettbewerbs sind Landjugend, Landvolk und Landfrauen unter Mitwirkung der Landwirtschaftskammer und der Fachschulen. Die Sachpreise für die Sieger wurden von der Vereinigung des Emsländischen Landvolkes gestiftet.

Landwirtschaft: Sieger und Platzierte der Leistungsgruppe I (Einzelbewertung, Ausbildung): 1. Ausbildungsjahr: 1. Platz: Robin Timmerhuis aus Wilsum, 2. Platz: Jannik Richter aus Esche und 3. Platz: Jan Steveker aus Ohne, Janik Kuite aus Itterbeck (punktgleich)

2. Ausbildungsjahr: 1. Platz: Anika Holboer aus Nordhorn, Jonas Segger aus Gölenkamp (punktgleich), 2. Platz: Lukas Roolfs aus Wilsum, 3. Platz: Carolin Grüner aus Bad Bentheim

3. Ausbildungsjahr: 1. Platz: Arno Klokkers aus Laar, 2. Platz: Lukas Meyer aus Kettenkamp, 3. Platz: Janina Haandrikman aus Emlichheim

Sieger und Platzierte der Leistungsgruppe II (Teambewertung, 1-jährige Fachschule): 1. Platz (Team): Torben Mardink aus Wilsum und Heiko Schots aus Osterwald, 2. Platz (Team): Anne Geers und Aylin Vette beide aus Hoogstede, 3. Platz (Team): Hendrik Klever aus Halle und Tom Smitderk aus Laar

Sieger und Platzierte der Leistungsgruppe II (Teambewertung, zweijährige Fachschule): 1. Platz (Team): Janek Kuiper aus Neuenhaus und Jannek Welink aus Laar, 2. Platz (Team): Maximilian Plagge aus Geeste und Timo Scheffer aus Messingen, 3. Platz (Team): Lea Koops aus Hoogstede und Gernot Lindschulte aus Nordhorn

Hauswirtschaft Sieger und Platzierte der Leistungsgruppe I (Einzelbewertung): 1. Platz: Celina Schnöink aus Uelsen, 2. Platz: Julia van de Kerkhof aus Nordhorn, 3. Platz: Marie Heidotting aus Nordhorn.

Informationen: www.bbsgs-nordhorn.de/staticsite/staticsite2.php?menuid=5&topmenu=4

Am PC mussten die Schüler auch Präsentationen entwickeln.

Am PC mussten die Schüler auch Präsentationen entwickeln.

Im praktischen Teil war eine Anforderung, einen defekten Stecker zu reparieren.

Im praktischen Teil war eine Anforderung, einen defekten Stecker zu reparieren.

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