21.01.2020, 12:00 Uhr

Affen und Dschungelwelten sind bei Tapeten im Trend

Pflanzenmotive an Wänden sind schon länger angesagt. Doch nun nimmt das Thema neue Fahrt auf. Wie wandeln sich die Motive, und was liegt derzeit bei Tapeten im Trend?

Dschungel im Wohnzimmer: Tropische Pflanzen und wilde Tiere sind derzeit im Trend bei Tapeten. Foto: Erismann/DTI/dpa-tmn

Dschungel im Wohnzimmer: Tropische Pflanzen und wilde Tiere sind derzeit im Trend bei Tapeten. Foto: Erismann/DTI/dpa-tmn

dpa/tmn Düsseldorf Kleine rote Äffchen springen durch das Blattwerk, und Tiger streifen über die grüne Wand: Bei Tapeten sind derzeit Dschungelwelten und exotische Tiere wie Papageien, Wildkatzen oder Affen angesagt.

Bei vielen Tapeten sieht man tropische Pflanzen und Blumen in kräftigen Farben. „Florale Muster gab es natürlich auch schon vor zehn Jahren. Doch nun entwickelt sich das Thema auf den Tapeten weiter“, erklärt Karsten Brandt, Geschäftsführer des Deutschen Tapeten-Instituts. „Man sieht nicht mehr große, grüne Blätter - die Motive bekommen nun mehr Tiefe, mehr Farbigkeit. Alles wirkt filigraner und vielfältiger.“

Strahlende Farben auf schwarzem Grund

Oft sind die Pflanzen auf einem dunklen, teils schwarzen Untergrund abgebildet. „Dadurch wirkt die Dschungelwelt häufig mythisch, und die bunten Farben kommen besser zur Geltung“, sagt Brandt. Das Ganze erinnere zum Teil an asiatische Lackarbeiten, zum Teil aber auch an Kunst der Jahrhundertwende.

Nun sind diese Motive sehr auffällig. Da ist es nicht jedermanns Sache, damit große Flächen in der Wohnung zu tapezieren. „In kleinen Räumen wie dem Flur oder dem Gäste-WC trauen sich die Menschen eher, solche Motive zu verwenden“, sagt Brandt.

Auffällige Motive geschickt platzieren

Sparsam verteilt, etwa in einer Ecke oder an einer Wand, können die Dschungelwelten aber auch in größeren Räumen schöne Akzente setzen. „Die Motive eignen sich weniger für Nutzräume wie die Küche, sondern passen viel besser ins Wohnzimmer. Denn sie wirken sehr wohnlich und zum Teil elegant“, sagt Brandt.

Wer solche Motive auswählt, sollte sich jedoch über eines im Klaren sein: Nackte, helle Wände im Raum seien dazu ein sehr harter Kontrast, erklärt Brandt.

Besser ist es dann, die anderen Wände im Raum auf die Motive abzustimmen - etwa mit Wandfarbe oder Tapeten. „Häufig gibt es ganze Kollektionen von Tapeten. So findet man passend dazu dezent gemusterte sowie unifarbene Variationen eines Motivs.“

Pflanzenmotive an der Wand, hier von Graham & Brown neu inszeniert: Die bunten Farben leuchten auf dem dunklen Grund besonders stark. Foto: Graham & Brown/DTI/dpa-tmn

Pflanzenmotive an der Wand, hier von Graham & Brown neu inszeniert: Die bunten Farben leuchten auf dem dunklen Grund besonders stark. Foto: Graham & Brown/DTI/dpa-tmn

Exotische Tiere - wie hier rote Äffchen beim Hersteller Rasch - sind als Motive derzeit beliebt auf Tapeten. Foto: Rasch/DTI/dpa-tmn

Exotische Tiere - wie hier rote Äffchen beim Hersteller Rasch - sind als Motive derzeit beliebt auf Tapeten. Foto: Rasch/DTI/dpa-tmn

Tiere spielen derzeit vermehrt eine Rolle bei Tapetenmotiven - hier ein Beispiel mit Tigern auf dunkelgrünem Grund aus der Kollektion Memento der Marburger Tapetenfabrik. Foto: Marburger Tapetenfabrik/DTI/dpa-tmn

Tiere spielen derzeit vermehrt eine Rolle bei Tapetenmotiven - hier ein Beispiel mit Tigern auf dunkelgrünem Grund aus der Kollektion Memento der Marburger Tapetenfabrik. Foto: Marburger Tapetenfabrik/DTI/dpa-tmn

Die floralen Dschungelmotive sind sehr auffällig: Oft wirken sie daher am besten als Akzent nur an einer einzelnen Wand - wie hier zum Beispiel bei Komar zu sehen. Foto: Komar/DTI/dpa-tmn

Die floralen Dschungelmotive sind sehr auffällig: Oft wirken sie daher am besten als Akzent nur an einer einzelnen Wand - wie hier zum Beispiel bei Komar zu sehen. Foto: Komar/DTI/dpa-tmn

Auch als Landschaftsaufnahmen werden Dschungelmotive angeboten - hier ein Beispiel von Komar. Foto: Komar/DTI/dpa-tmn

Auch als Landschaftsaufnahmen werden Dschungelmotive angeboten - hier ein Beispiel von Komar. Foto: Komar/DTI/dpa-tmn

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Erstellt:
21. Januar 2020, 12:01 Uhr
Aktualisiert:
21. Januar 2020, 12:00 Uhr
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