21.11.2022, 14:35 Uhr

ADFC-Umfrage zum Fahrradklima noch bis Ende November

Noch bis zum 30. November können die Grafschafter das Fahrradklima in ihrer Heimat beurteilen. Symbolfoto: Hille

© Hille, Henrik

Noch bis zum 30. November können die Grafschafter das Fahrradklima in ihrer Heimat beurteilen. Symbolfoto: Hille

Bis Ende November können die Grafschafter Bürger noch das Fahrradklima für ihren Heimatort bewerten. „Schüttorf und Wietmarschen haben noch nicht die erforderlichen Mindestteilnehmer erreicht“, teilt der Grafschafter Verband mit. „Bislang haben sich bereits rund 620 Personen in der Grafschaft Bentheim an der diesjährigen Befragung beteiligt. Das sind allerdings weniger als vor zwei Jahren und sehr unterschiedlich ausgeprägt,“ erläutert Burkhard Werner vom hiesigen ADFC. „Während in Nordhorn, Neuenhaus, Bad Bentheim, Uelsen und Emlichheim die erforderlichen 50 Bewertungen von Radfahrern schon nach kurzer Zeit erreicht wurden, hängt die Beteiligung in Wietmarschen mit 23 und Schüttorf mit 35 Beteiligungen noch deutlich zurück.“ Bei der Befragung vor zwei Jahren hatten noch 75 Wietmarscher und 57 Radfahrer aus Schüttorf ihre Beurteilung und ein sehr unterschiedliches Meinungsbild hinterlassen. Damals erreichte Wietmarschen bundesweit Platz 7 und Schüttorf Platz 69 im bundesweiten Vergleich der Städte bis 20.000 Einwohner.

„Wichtig ist, dass alle Grafschafter Städte und Kommunen sich diesem Vergleich stellen. Denn an den Ergebnissen aus 2020 ist abzulesen, dass die Fahrradfreundlichkeit in der Grafschaft sehr unterschiedlich ausgeprägt ist“, betont Burkhard Werner. Während Nordhorn sogar in seiner Vergleichsgruppe der Städte zwischen 50.000 und 100.000 Einwohnern bundesweit den ersten Platz belegte, kamen Wietmarschen (7.) und Emlichheim (8.) unter die Top 10 der fahrradfreundlichsten Städte in der Gruppe der Städte unter 20.000 Einwohner. Dabei war diese Gruppe mit 419 Vergleichsstädten besonders umkämpft. Auch die anderen Teilnehmerkommunen Uelsen (19.), Bad Bentheim (30.), Neuenhaus (65.) und Schüttorf (69.) kamen noch ins erste Viertel.

In diesem Jahr wird ein besonderer Fokus auf den ländlichen Raum gelegt, denn dort gibt es viel Potential für den Radverkehr und einen hohen Nachholbedarf beim Infrastrukturausbau. Der ADFC-Fahrradklima-Test fragt in 27 gleichbleibenden Fragen, die Fahrradfreundlichkeit vor Ort ab. Dazu kommen dieses Jahr fünf Zusatzfragen, die besonders auf die Bedürfnisse von kleineren Orten im ländlichen Raum abzielen.

Insbesondere weist der ADFC darauf hin, dass sich auch Schüler und Jugendliche unter 18 Jahren an der Befragung beteiligen können. Denn gerade diese Personengruppen sind besonders auf die Nutzung von Fahrrädern im Alltag angewiesen. Eine Beteiligung an der Befragung ist unter https://fahrradklima-test.adfc.de/ möglich.