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07.08.2020, 14:54 Uhr

Abschied von Dominikanerinnen mit kostbarem Sakralgerät

Ein Medaillon eines Ziboriums wurde ebenfalls präsentiert. Foto: Diözesanmuseum

Ein Medaillon eines Ziboriums wurde ebenfalls präsentiert. Foto: Diözesanmuseum

Osnabrück Mit einer kleinen Präsentation kostbarer Sakralgeräte verabschiedet sich das Diözesanmuseum von den Lager Dominikanerinnen, die derzeit ihr Kloster in der dortigen Kommende in der Gemeinde Rieste auflösen. Priorin Maria Magdalena Dörtelmann hatte Museumsdirektor Dr. Hermann Queckenstedt wichtige Stücke aus der gut 100-jährigen Geschichte des Konventes übergeben, die teils eng mit der Familie der Reichsgrafen von Spee verbunden und daher teilweise deutlich älter sind. Im Zentrum der kleinen Präsentation in der Blickpunkt-Vitrine im Forum am Dom steht eine barocke Strahlenmonstranz aus dem Jahr 1724, die die Adelsfamilie den Schwestern ebenso geschenkt hatte wie die drei weiteren ausgestellten Stücke. Dabei handelt es sich um eine Reliquienmonstranz von 1764, sowie ein turmartiges Gefäß zur Aufbewahrung einer Hostie und ein kelchartiges Ziborium, in dem ebenfalls geweihte Hostien aufbewahrt werden. Beide Stücke sind in das Jahr 1927 zu datieren. Auf den Fuß des Ziboriums sind vier Medaillons appliziert, die Bildnisse der Namenspatroninnen von drei Dominikanerinnen aus dem Hause Spee zeigen, die seinerzeit in den Orden eingetreten waren. Foto: Diözesanmuseum Osnabrück

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