Aktualisiert: 02.12.2022, 12:19 Uhr

30-jähriger Tatverdächtiger nach gewaltsamem Tod der 21-jährigen Warendorferin nach Deutschland über

30-jähriger Tatverdächtiger nach gewaltsamem Tod der 21-jährigen Warendorferin nach Deutschland über

© Konjer, Stephan

Münster (ots) Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Münster der Polizei Warendorf und der Polizei Münster Nachtrag zu den Pressemitteilungen: "Nach gewaltsamem Tod der 21-jährigen Warendorferin - Spanische Polizei nimmt mit Haftbefehl gesuchten 30-jährigen Tatverdächtigen kurz vor Madrid fest" (ots vom 15.11.2022, 15:02 Uhr) "21-jährige Warendorferin tot aufgefunden - Mordkommission im Einsatz" (ots vom 10.11.2022, 14:11 Uhr), "Nach Tod der 21-jährigen Warendorferin - Umfangreiche Durchsuchungsmaßnahmen in Ennigerloh" (ots vom 11.11.2022, 10:14 Uhr) und "Polizei ermittelt Tatverdächtigen nach gewaltsamem Tod der 21-jährigen Warendorferin - Haftbefehl gegen 30-jährigen Mann aus Ennigerloh erwirkt und europaweit zur Fahndung ausgeschrieben" (ots vom 14.11., 12:09 Uhr) Der Mordkommissionsleiter KHK Schneemann und ein Mitarbeiter der Mordkommission haben den 30-jährigen Tatverdächtigen nun von Spanien nach Deutschland überführt. Eine Zielfahndungseinheit der Nationalpolizei in Spanien hatte den Beschuldigten am 15. November festgenommen. Die spanischen Behörden haben im Rahmen der Überstellung den deutschen Ermittlern die in dem Fahrzeug des Beschuldigten sichergestellten Gegenstände übergeben. Hierunter befindet sich unter anderem die EC-Karte des 21-jährigen Opfers. Die Staatsanwaltschaft Münster hatte zuvor Haftbefehl wegen wegen des Verdachts des Mordes, der Vergewaltigung und des Raubes mit Todesfolge beantragt. Ein Richter erließ Haftbefehl. Zudem wurde der 30-jährige europaweit zur Fahndung aufgeschrieben. Am Donnerstagmorgen (1.12.) verkündete ein Richter den Haftbefehl und ordnete Untersuchungshaft an. Der Beschuldigte hat sich weder im Rahmen der Überstellung noch bei der Verkündung des Haftbefehls zu dem Tatvorwurf geäußert. Die Ermittlungen dauern an. Medienauskünfte erteilt Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt unter der Rufnummer 0251 494-2387.

Original-Pressemitteilung der Polizei; übermittelt durch news aktuell.