09.11.2021, 13:20 Uhr

26. Zootag lockt 3400 Gäste in den Tierpark

Bei der Veranstaltung gab es auch die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen. Unter anderem beim Bemalen von Mutmachsteinen. Foto: Tierpark

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Bei der Veranstaltung gab es auch die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen. Unter anderem beim Bemalen von Mutmachsteinen. Foto: Tierpark

Nordhorn Der Nordhorner Tierpark feierte am vergangenen Wochenende bereits zum 26. Mal in seiner Geschichte den traditionellen Zootag.

Der Eintritt war an diesem Tag wie üblich frei, jedoch gab es aufgrund der aktuellen Coronalage einige Änderungen. So mussten die Zoobesucher am Eingang ein Impfzertifikat vorweisen, oder einen Beleg über eine Genesung vorlegen beziehungsweise ein Attest, dass eine Impfung aus gesundheitlichen Gründen nicht erfolgen kann, in Kombination mit einem negativen Testergebnis. Dies führte natürlich, anders als in den Jahren ohne Pandemie, zu einer gewissen Wartezeit im Eingangsbereich. Die Mitarbeiter dort waren jedoch gut vorbereitet und haben an diesem Zootag mit durchwachsenem Wetter mehr als 3400 zufriedene Gäste in den Park gelassen.

Im Zoo erwartete die kleinen und großen Besucher neben einer Playmobilrallye jede Menge Spielspaß an den verschiedenen Stationen der Zoomitarbeiter. An vielen Stellen konnten die Gäste zudem hinter die Kulissen blicken, oder an einigen Informationsständen etwas über die Arbeit des Familienzoos und einiger seiner Partner erfahren.

Bereits am frühen Nachmittag hatte der Förderverein des Tierparks alle Lose für die große Tombola verkauft. Viele Besucher trugen kleinere und größere Pakete nach Hause und freuten sich über ihr Losglück. Der Tierpark konnte sich dadurch, sowie durch die Einnahmen an den Spielständen oder bei verschiedenen Malaktionen, über mehr als 6000 Euro für die Spendenkampagne „Leoparden“ freuen.

Im kommenden Jahr will der Zoo mit dem Bau der Anlage starten. In der neuen Anlage soll dann mit der Zucht der hochbedrohten Amurleoparden begonnen werden. Von der bedrohtesten Großkatzenart der Welt leben in freier Wildbahn voraussichtlich nicht mehr als 80 bis 100 Exemplare. Die Zucht der hübschen Katzen in zoologischen Gärten ist somit ein wichtiger Baustein, um die Art auch in Zukunft zu erhalten.