22.09.2022, 17:13 Uhr

200.000 Euro für Naturschutz

Rüdiger Sasse (Mitte) mit den Geschäftsführern der Naturschutzstiftung Hartmut Schrap (links im Bild) und Paul Uphaus. Foto: Naturschutzstiftung

Rüdiger Sasse (Mitte) mit den Geschäftsführern der Naturschutzstiftung Hartmut Schrap (links im Bild) und Paul Uphaus. Foto: Naturschutzstiftung

Anlässlich einer Bereisung und Besichtigung von Naturschutzprojekten in der Obergrafschaft durch Kuratorium, Geschäftsführung und Beirat der Naturschutzstiftung wurde in Bardel das besondere Engagement des Betriebsinhabers der Feinbrennerei, Rüdiger Sasse, für den Naturschutz gewürdigt. In seiner Ansprache stellte Geschäftsführer Hartmut Schrap heraus, dass durch die jährlichen Zuwendungen der Firma Sasse in den Sonderfonds viele Naturschutzprojekte in den vergangenen Jahren finanziert beziehungsweise kofinanziert werden konnten. So seien in Bardel beispielsweise der Erhalt der Wacholderheide und die Errichtung eines Schafstalls für die Unterbringung der Tierpark-Schafe mit 25.000 Euro kofinanziert worden. Damit die 200.000 Euro-Marke anlässlich seines Eintritts in den Ruhestand Ende des Jahres geknackt werde, habe Sasse sogar die Zuwendung aus den Erlösen des Kräuterwacholders in diesem Jahr um 2000 Euro erhöht. Rüdiger Sasse betonte in diesem Zusammenhang, dass er damit auch ein Zeichen der Wertschätzung für die jahrelange gute Zusammenarbeit setzen wolle. Anschließend wurden bei einem Rundgang durch den Wacholderhain seitens des ehemaligen Biologielehrers Dr. Christoph Lünterbusch und seiner Nachfolgerin Marie Reckmann die Entwicklungen im Wacholderhain aufgezeigt. Es stellte sich heraus, dass durch das Engagement von vielen Beteiligten wie zum Beispiel Tierpark Nordhorn, Naturschutzstiftung, Schülerinnen und Schüler des Missionsgymnasiums die Wacholderheide wieder eine Überlebens- und Entwicklungschance hat.

Besonders der seit Jahren regelmäßig im November stattfindende Wacholderpflegetag trägt dazu bei, dass invasive Arten wie zum Beispiel die spätblühende Traubenkirsche aus Nordamerika zurückgedrängt werden.