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04.07.2019, 15:00 Uhr

20 Jahre Schifffahrts-Museum in Nordhorn

Das Schifffahrts-Museum wurde am 3. Juli 1999 eröffnet. Anlass für die Entstehung war das Interesse ihres Leiters Dr. Klaus G. Röhl, an der Schifffahrt und ihrer spannenden Geschichte. Sie wurde schon von seinem Großvater geweckt.

Das Museum beherbergt zahlreiche Schätze aus vielen Jahrhunderten Schifffahrtsgeschichte. Foto: privat

Das Museum beherbergt zahlreiche Schätze aus vielen Jahrhunderten Schifffahrtsgeschichte. Foto: privat

Es folgte eine lebenslange Beschäftigung mit diesem Thema durch alle Berufsstationen von Dr. Klaus G. Röhl. Natürlich besaß und besitzt er auch stets eigene Boote und erwarb sogar ein Kapitänspatent. Zunächst ungewollt war er dann viele Jahre in Nordhorn geschäftlich tätig. Und schließlich nennt sich Nordhorn ja immerhin auch „Wasserstadt“ im Zusammenhang mit der Schifffahrt auf der Vechte und den Linksemsischen Kanälen. Als Trägerin des Museums hatte Dr. Röhl bereits 1998 eine gemeinnützige GmbH gegründet, doch gehört ihm ein großer Teil der Sammlungen privat.

Viele interessierte Besucher haben in den vergangenen Jahren die beeindruckende Geschichte der Schifffahrt, der Navigation, des Walfangs und des beruflichen Tauchens verfolgt. Anschauungsmaterial bieten zahlreiche Schiffsmodelle und originale Schiffseinrichtungen aus allen Ländern und Zeiten. Großer Wert wird darauf gelegt, die Gäste nicht mit einer Fülle trockener Daten zu langweilen, sondern ihnen von den faszinierenden Abenteuern zu erzählen, die den historischen Hintergrund der ausgestellten Objekte bilden.

In der umfangreichen Sammlung sind unter anderem Instrumente für die Navigation auf See, wie Kompasse, Sextanten, Chronometer, Position-Pointer und Schlepplogs zu sehen. Museumsmitarbeiter erklären gern die Verwendung dieser Geräte zur Bestimmung des Schiffsortes anhand von Landmarken oder mit den sichtbaren Gestirnen.

Die Schifffahrtsbibliothek umfasst mehrere tausend Bände, darunter etliche historische Kostbarkeiten aus vergangenen Jahrhunderten. Besucher können in einer Leseecke an Ort und Stelle in die Werke Einblick nehmen. Eine Sammlung an Kupferstichen und Seekarten bereichert die Ausstellung.

Am 14. Juli findet für die Besucher des Museums ein „bunter“ Nachmittag statt. In Zukunft sollen die Vortragsveranstaltungen zur Schifffahrtsgeschichte fortgesetzt werden. Und natürlich werden die Sammlung und die Bibliothek weiter wachsen, obwohl sich dadurch schon eine gewisse Raumnot entwickelt hat. www.schifffahrtsmuseum-nordhorn.de