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03.02.2020, 13:54 Uhr

14 Mechatroniker bei GE in Salzbergen losgesprochen

Beim Windenergieanlagenhersteller GE Deutschland am Standort Salzbergen wurden kürzlich 14 angehende Mechatroniker aus der Region feierlich losgesprochen. Jan Eesmann, von der GE Wind Energy GmbH wurde als Klassenbester besonders ausgezeichnet

Die losgesprochenen Mechatroniker mit Ausbildern der GE Deutschland und Mitgliedern des IHK-Prüfungsauschusses. Foto: GE Deutschland

Die losgesprochenen Mechatroniker mit Ausbildern der GE Deutschland und Mitgliedern des IHK-Prüfungsauschusses. Foto: GE Deutschland

Salzbergen Guido Schumacher, Geschäftsführer des Bereichs Onshore Wind von GE in Deutschland, und Thomas Wiethölter, gewerblicher Ausbilder am Standort Salzbergen, begrüßten die Schüler und auch die Mitglieder des Prüfungsausschusses der IHK Osnabrück und informierten über das Unternehmen GE, das in diesem Jahr Veranstaltungsort für die Lossprechung der Mechatroniker war. Guido Schumacher gratulierte zur bestandenen Prüfung und zum Ende ihrer dreieinhalbjährigen Ausbildung und betonte, dass es auch nach bestandener Prüfung wichtig sei, sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen, sondern weiterzumachen und nie mit dem Lernen aufzuhören.

Stephan Rommel, Klassenlehrer der Schüler, bedankte sich bei GE für die Ausrichtung dieser Veranstaltung. Im Rahmen der Lossprechung übergaben Stephan Rommel und der Vorsitzende des Prüfungsausschusses, Peter Kottmann, die Abschlusszeugnisse und gratulierten den „frisch gebackenen Mechatronikern“ zur bestandenen Prüfung. Besonders geehrt wurde Jan Eesmann (GE) als Klassenbester. Er erhielt von der IHK ein Stipendium für ein weiterführendes Studium.

„Interessante Arbeitsplätze für Mechatroniker gibt es überall auf der Welt, wo ein frischer Wind weht: Von Deutschland und Europa über die USA bis nach Japan, China und Australien. Eine Ausbildung bei einem international tätigen Unternehmen wie GE macht es möglich“, so Schumacher über die Zukunftsaussichten. 5 der 14 jungen Fachkräfte haben ihre Ausbildung bei GE gemacht und konnten auch von einem dreiwöchigen Auslandsaufenthalt in den USA profitieren. Das Unternehmen in Salzbergen hat jetzt noch sechzehn Mechatroniker in der Ausbildung und wird auch in diesem Jahr vier Azubis einstellen.

Die Ausbildung zum Mechatroniker gibt es erst seit dem Jahr 1998. Sie ist ideal für junge Leute mit einem guten Haupt- oder Realschulabschluss, die technisch und handwerklich vielfältig interessiert sind. Gute Noten in naturwissenschaftlichen Fächern sind erforderlich, da Windenergieanlagen sehr komplexe mechatronische Systeme darstellen. Man kann sich eine Windkraftanlage vorstellen wie eine kleine Fabrik, nur ohne Mitarbeiter. Die komplexe Steuerung und Regelung der Anlage wird vollkommen selbstständig von einer Vielzahl mechatronischer Komponenten übernommen - von rein mechanischen Komponenten und hydraulischen Bauteilen über Leistungselektronik, Mikroelektronik und Regelkreisen bis hin zur programmierten Anlagensteuerung. Gute Noten in Englisch sollten Interessenten auch mitbringen, denn die Windindustrie ist mittlerweile genauso international wie die Öl- und Gasbranche. Der Besuch einer Berufsfachschule im Bereich Elektrotechnik/Mechanik ist hilfreich, aber keine Voraussetzung.

Während der dreieinhalbjährigen Ausbildungszeit lernen zukünftige Mechatroniker die Zusammenhänge von Mechanik, Elektrotechnik und Informatik. Sie sollen das komplexe mechatronische System einer Windkraftanlage erlernen, verstehen und beherrschen. Im dritten Jahr der Ausbildung werden sie von der Produktion bereits im Serviceeinsatz an laufenden Windenergieanlagen eingesetzt. Zu diesem Zeitpunkt sollten die Auszubildenden bereits 18 Jahre alt sein und ein ärztliches Attest zur Höhentauglichkeit nachweisen können - eine verständliche Voraussetzung für einen Arbeitsplatz in solch luftigen Höhen. Nach der Ausbildung wird von ihnen erwartet, selbstständig und mit einem hohen Maß an Eigenverantwortung die technische Betreuung der weltweit installierten Anlagen vorzunehmen.


Die „frisch gebackenen Mechatroniker“ und ihre Ausbildungsbetriebe:

Marek Danner, Justin Jager (beide Hölscher + Leuschner GmbH & Co)

Dana Klokkers (duale Studentin), Jan Eesmann, Nils Fischer, Thomas Meyerdirks, Sebastian Schmackers (alle GE Wind Energy GmbH)

Lars Grabow (LarsErwin Müller GmbH)

Heskamp, Hendrik, Jonas Schulte, Jannik Lübben (alle Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH & Co. KG)

Kohnen, Sebastian, Poggemann, Hendrik (beide RWE Nuclear GmbH)

Reinelt, Alexander (Kurze GmbH)

Die Prüfer

Prüfungsausschussvorsitzender Peter Kottmann, Stefan Rammes (beide Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH & Co. KG)

Norbert Bültel, Tobias Krämer (beide RWE Nuclear GmbH)

Thomas Wiethölter (GE Renewable Energy)

Thomas Hambacher (Hermann Paus Maschinenfabrik GmbH)

Die Lehrer

Stephan Rommel, Stephan (BBS Lingen)

Henry Varel (BBS Lingen)

Dieter Raasch (BBS Lingen)

Über GE

GE ist das führende digitale Industrieunternehmen. GE verändert die Industrie durch softwarebasierte Technologien und Lösungen, die vernetzt, reaktionsschnell und vorausschauend sind. Der Wissensschatz von GE ist global und lebt vom ständigen Austausch durch den „GE Store“, in dem alle Geschäftsbereiche ihre Technologien, Strukturen und ihr Wissen weitergeben und auf dieselben Ressourcen zugreifen können. Jede Erfindung treibt Innovationen und Anwendungsmöglichkeiten in unseren Industriezweigen voran. GE spricht die Sprache der Industrie: Mit seinen Mitarbeitern, Services, Technologien und Ressourcen liefert GE bessere Ergebnisse für seine Kunden. Weitere Informationen auf www.ge.com/de.

Über GE Renewable Energy

GE Renewable Energy ist ein Zehn-Milliarden-Dollar-Start-up, das eines der breitesten Produkt- und Serviceportfolios in der Erneuerbare-Energien-Industrie in sich vereint. Durch die Kombination von Onshore- und Offshore-Windkraft, Wasserkraft und innovativen Technologien, wie gebündelter Solarenergie und seit kurzem auch Rotorblätter für Windturbinen, hat GE Renewable Energy weltweit eine Kapazität von mehr als 400 Gigawatt installiert, damit die Welt besser und sauberer funktioniert. Mit mehr als 22.000 Mitarbeitern in über 55 Ländern kann GE Renewable Energy auf die Ressourcen des ersten digitalen Industriekonzerns der Welt zurückgreifen. Wir möchten der Welt vor Augen führen, dass niemand je in der Position sein sollte, sich zwischen günstiger, zuverlässiger und nachhaltiger Energie entscheiden zu müssen. Weitzere Infos auf www.gerenewableenergy.com/de.