16.07.2020, 16:17 Uhr

Die Nordhorner Buslinie 31 endet am Kloster

Stefanie Kersten (Landkreis Grafschaft Bentheim), Markus Batterink (Ingenieur- und Planungsbüro Sommerfeld), Frank Günther (Bentheimer Eisenbahn AG), Hinrich Baumann (Beton- und Monierbau), Frank Adenstedt (Landkreis Grafschaft Bentheim), Ralf Osterhues (Bentheimer Eisenbahn AG), Heidrun Oltmanns (Stiftung Kloster Frenswegen), Erster Kreisrat Dr. Michael Kiehl, Hannes Holm (Landkreis Grafschaft Bentheim) und Thimo Weitemeier (Stadt Nordhorn) waren bei der Premierenfahrt dabei. Foto: Landkreis

Stefanie Kersten (Landkreis Grafschaft Bentheim), Markus Batterink (Ingenieur- und Planungsbüro Sommerfeld), Frank Günther (Bentheimer Eisenbahn AG), Hinrich Baumann (Beton- und Monierbau), Frank Adenstedt (Landkreis Grafschaft Bentheim), Ralf Osterhues (Bentheimer Eisenbahn AG), Heidrun Oltmanns (Stiftung Kloster Frenswegen), Erster Kreisrat Dr. Michael Kiehl, Hannes Holm (Landkreis Grafschaft Bentheim) und Thimo Weitemeier (Stadt Nordhorn) waren bei der Premierenfahrt dabei. Foto: Landkreis

Nordhorn Die Nordhorner Buslinie 31, die bis vor Kurzem noch an der Grundschule Bookholt endete, wird ab sofort über die Nordumgehung zum Kloster Frenswegen weiter geführt und findet hier ein „schmuckes Ende“. Um für diese Linie eine Endhaltestelle mit Wendemöglichkeit zu schaffen, hatte es am Kloster Frenswegen seit dem Frühjahr eine Reihe von Bauarbeiten gegeben. Entstanden ist hier eine barrierefreie Haltestelle, die mit zwei überdachten Fahrradabstellplätzen, einer beleuchteten Wartehalle mit Informationsvitrine und einem Blindenleitsystem ausgestattet ist. Im Rahmen der Reaktivierung des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) im Sommer 2019 wurde auch das Stadtbusnetz in Nordhorn umstrukturiert und auf den SPNV ausgerichtet. Die Linie 31 endet ab dem heutigen 16. Juli am Kloster und bietet am Bahnhof Nordhorn direkten Anschluss an die RB 56.

„Es war uns wichtig, im Zuge der SPNV Reaktivierung auch eine direkte Busanbindung zwischen dem Bahnhof Nordhorn und dem Kloster zu ermöglichen“, so Erster Kreisrat Dr. Michael Kiehl während der Eröffnungszeremonie am Mittwoch am Kloster Frenswegen. Mit diesem Projekt werde auch die besondere Bedeutung des Klosters als Veranstaltungsort und Bildungseinrichtung verdeutlicht.

Nach der Ausschreibung im Winter 2019/20 war die Firma Beton- und Monierbau im Frühjahr 2020 mit der Ausführung der neuen Haltestelle beauftragt worden. Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie kam es bei den Bauarbeiten durch Lieferengpässe zu leichten Verzögerungen, sodass die Maßnahme schließlich Ende Juni abgenommen werden konnte. Nach Abschluss aller Restarbeiten erfolgte gestern die offizielle Inbetriebnahme der Bushaltestelle. „Sowohl bei der Gestaltung der die Haltestelle selbst als auch bei der Auswahl der Pflasterung wurde der Tatsache Rechnung getragen, dass es sich beim Kloster um ein Baudenkmal handelt. Diese Haltestelle passt in die Umgebung“, freut sich der Erste Kreisrat. Die Kosten der Bushaltestelle belaufen sich auf rund 145.000 Euro, von denen der Landkreis 87,5 Prozent übernimmt. Die Finanzierung erfolgt aus Regionalisierungsmitteln, die der Landkreis zur Förderung des ÖPNV vom Land Niedersachsen erhält sowie durch die Stadt Nordhorn.

Gleichzeitig wurde mit dem Neubau der Haltestelle die Zuwegung zu den Parkplätzen des Klosters neu geordnet. Diese erfolgt zukünftig aus Richtung Norden. „Es wäre schön, wenn diese tolle Haltestelle nun auch intensiv genutzt wird und im Kloster Frenswegen nach den Einschränkungen durch Corona schnell wieder blühendes Leben herrscht und viele Menschen hier zusammenkommen dürfen“, hofft Dr. Michael Kiehl.

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