Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
23.01.2020, 13:30 Uhr

Bürgerportal: Landkreis macht „digitalen Sprung nach vorn“

Im Kreishaus wurde am Mittwochnachmittag der Vertrag für ein neues Bürgerportal des Landkreises Grafschaft Bentheim unterzeichnet.

Großer Schritt in der Digitalisierung: Landrat Uwe Fietzek (links) und ITEBO-Geschäftsführer Bernd Landgraf unterzeichneten den Vertrag für das künftige Bürgerportal. Foto: Landkreis Grafschaft Bentheim

Großer Schritt in der Digitalisierung: Landrat Uwe Fietzek (links) und ITEBO-Geschäftsführer Bernd Landgraf unterzeichneten den Vertrag für das künftige Bürgerportal. Foto: Landkreis Grafschaft Bentheim

Dieses von der Osnabrücker ITEBO entwickelte System mit der Bezeichnung „Open Kreish@us“ soll in den nächsten Monaten in der Nordhorner Kreisverwaltung implementiert werden. Die Bürger können dann ab Herbst 2020 in wachsendem Maße Dienstleistungen des Landkreises online nutzen. „Damit werden wir beim Landkreis das Tempo für die Digitalisierung kräftig anziehen“, ist sich Landrat Uwe Fietzek sicher. „Wir gehen den Weg gemeinsam mit unseren Kommunen, die das System als Open Rath@us übernehmen werden.“

Gemeinsam sollen dann bis Ende 2022 alle Services von Landkreis, Städten und Gemeinden online verfügbar gemacht werden. So will es das Online-Zugangsgesetz. Bürger können sich ein Bürgerkonto anlegen, dann Anträge stellen, sich über den Sachstand informieren und auch die Gebühren elektronisch bezahlen. „Einfach wird das funktionieren und sehr übersichtlich wird das sein“, verspricht ITEBO-Geschäftsführer Bernd Landgraf. Der Bürger wolle schließlich eine Leistung wie bei den großen Online-Händlern.

Innerhalb der Kreisverwaltung und der kommunalen Verwaltungen aber wird das alles in den folgenden Monaten mit viel Planung und Organisation verbunden sein, schließlich sollen die Abläufe hinter dem Bürgerportal papierlos funktionieren und auch für die Mitarbeiter möglichst eine Erleichterung darstellen. „Schon bald nehmen wir das mit einer Stabstelle Digitalisierung in die Hand. Dort werden wir die Kräfte bündeln und interdisziplinär, also abteilungsübergreifend, angehen“, erläutert Landrat Fietzek. „Da alle Kommunen mit an Bord sind, erwartet die Bürger in nicht allzu weiter Zukunft ein wirklich umfassendes Angebot. So sieht moderne Verwaltung aus!“